Die SPD möchte den Schwerlastverkehr aus Rumeln-Kaldenhausen verbannen

von Marcus Mellenthin, SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen (23.06.2014)
In der Sitzung der Bezirksvertretung Rheinhausen am 17.06.2014 wurde über einen Antrag der SPD-Fraktion zum Fahrverbot für LKW über 7,5 Tonnen auf der Düsseldorfer Straße in Rumeln-Kaldenhausen beraten.
In der Sitzung führte Marcus Mellenthin, Fraktionsvorsitzender der SPD, aus, dass immer wieder LKWs durch die Ortschaft führen, unter anderem um über die Giesenfeldstraße den Weg zur Autobahn abzukürzen. Besonders die Düsseldorfer Straße ist durch ihre schmalen Fußwege und durch die straßennahe Bebauung stark belastet. Zur Verbesserung der Verkehrssituation wurde bereits vor längerer Zeit eine Temporeduzierung auf 30Km/h eingerichtet, der Schwerlastverkehr nutzt aber weiter diese Straße. Dies führt für die Anwohner zu erheblichen Belastungen durch Lärm, Erschütterungen und Staub.
Die CDU Fraktion begegnete dem SPD Antrag mit der Ansicht, die Düsseldorfer Straße würde nur vereinzelt von LKWs befahren, eine Bedarf für ein Fahrverbot würde nicht bestehen.
Die Mehrheit der Bezirksvertretung stimmte dem SPD Antrag zu und beauftragte die Verwaltung eine Verkehrszählung durchzuführen. Im weiteren Verfahren wird nun die Einrichtung des Fahrverbotes auf der Düsseldorfer Straße im Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr beraten, deren Beschluss dann zur gewünschte Sperrung für den Schwerlastverkehr führt.
Die SPD hatte bereits in der Vergangenheit die Verwaltung aufgefordert ein Fernverkehrslenkungs- und Routenkonzept zu entwickeln um vermeidbare Belastungen den Kampf anzusagen. Vor dem Hintergrund der finanziellen Lage der Stadt ist die Umsetzung aber bisher nicht realisiert worden.