Von SPD Ratsherr Manfred Krossa (01.09.2017)
Die SPD Duisburg Rheinhausen setzt sich dafür ein, dass der Landesbetrieb Straßen NRW der Stadt Moers eine Behelfsbrücken leiht, um die Blockade im Bereich der gesperrten Brücke an der Cölve zu lösen.
Eine Anfrage hat der Rheinhauser SPD-Abgeordnete Rainer Bischoff an die neue NRW-Landesregierung gestellt. Bischoff hofft, dass das Land der Stadt Duisburg eine seiner Behelfsbrücken leiht. Eine solche Brücke würde üblicherweise im Straßenbau eingesetzt, in Trompet könne sie helfen, „die kaum erträgliche Situation“ rund um die gesperrte Brücke An der Cölve zu entschärfen, bis der Ersatzneubau und deren Finanzierung geklärt sind. Die Landesregierung habe nun vier Wochen Zeit zur Antwort.
Die Bezirksfraktionen von SPD, Grüne/Die Linke und Frau Röder haben zum Thema Behelfsbrücke einen Antrag gestellt, der mit großer Mehrheit in der Augustsitzung der Bezirksvertretung Rheinhausen beschlossen wurde. Inhalt des Antrags ist, dass die Verwaltung der Stadt Duisburg Gespräche mit der Stadt Moers aufnimmt, um eine Behelfsbrücke an Stelle der Brücke An der Cölve zu realisieren. Bereits seit 16 Jahren verhandelt Duisburg mit Moers, um einen Brückenneubau zu planen und umzusetzen. Bisher hat es Moers versäumt, Förderanträge für den Neubau zu stellen. Das abzusehende Ende der Brücke An der Cölve ist nun eingetreten, das Bauwerk ist gesperrt. Behelfsbrücken werden täglich eingesetzt, z.B. bei der Sanierung von Autobahnen, daher stellt die Installation eines solchen Brückenersatzes keine Schwierigkeit dar. Der Landesbetrieb Straßen ist auf solche Probleme vorbereitet, er vermietet Behelfsbrücken, um den Verkehrsfluss aufrecht zu halten, bis ein Brückenneubau realisiert ist.
Wir wünschen uns, dass Moers nun zeitnah eine Behelfsbrücke leiht und die Bahnüberquerung An der Cölve wieder möglich macht. Damit wäre der ÖPNV, der Rettungsweg und die nachbarschaftlichen Verkehre wieder gewährleistet.