Feuerwehrleute sollten der Gefahr im Einsatz begegnen nicht auf der Wache

Manfred Grenzel, Pressesprecher des SPD Bezirksverbandes Duisburg Rheinhausen (20.02.2019)
Nach wie vor herrschen auf den Feuerwachen Rheinhausens unzumutbare Zustände. Das musste jüngst wieder eine Gruppe von SPD Bezirksvertretern und Ratsleuten feststellen.
Auf Einladung der Freiwilligen Feuerwehr Friemersheim besuchten unter anderem Bezirksbürgermeisterin Astrid Hanske, die Ratsmitglieder Elke Patz und Reiner Friedrich sowie Marcus Mellenthin, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im Bezirk die Friemersheimer Feuerwehrleute.
Marcus Mellenthin, selbst Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Rumeln-Kaldenhausen: “ Die Zustände sind unhaltbar. Seit gut einem Jahrzehnt stellt die SPD regelmäßig Anfragen und Anträge zum Zustand der Feuerwachen.“ Seit drei Jahren stehe die Zusage der ehemaligen CDU Dezernentin Daniela Lesmeister im Raum, dass bis zum Jahr 2020 alle Freiwilligen Feuerwachen in Rheinhausen den aktuellen Arbeitsschutzbestimmungen und Vorschriften für den Bau öffentlicher Gebäude entsprechen würden. Die Wache der Berufsfeuerwehr würde sodann im Jahre 2021/2022 folgen.
Davon war in der Wache Friemersheim nicht ansatzweise etwas zu sehen. Das Dach ist undicht, die rausfahrenden Feuerwehrfahrzeuge haben gerade mal 50 Zentimeter Abstand zu den Spinden und es fehlt eine Schwarz-Weiß-Trennung. Diese bauliche Maßnahme soll dafür sorgen, dass vom Einsatz kontaminierte Kleidung nicht mit privater Kleidung in Berührung kommt und sollte eigentlich Standard sein. Von der Verwaltung wurde der Zustand auf der Friemersheimer Feuerwache mit der Schulnote 6 benotet. Die anderen Feuerwachen stehen mit der Note 5 nicht wesentlich besser da.
Für die SPD Rheinhausen ein unhaltbarer Zustand. Entsprechend wurde bereits sowohl das Dezernat, als auch die Geschäftsführung des IMD dazu aufgefordert, diese desolaten Umstände unverzüglich abzustellen.