von Manfred Krossa, SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen (17.03.2013)
Im Rahmen der Beratungen zum Brandschutzbedarfsplan hatte die SPD Fraktion in der Bezirksvertretung (BV) Rheinhausen die Frage gestellt, welche Maßnahmen die Feuerwehr geplant habe, wenn die „Brücke an der Cölve“, die zur Stadt Moers gehört, wegen ihres maroden Zustandes gesperrt werden muss. Der leitende Branddirektor Uwe Zimmermann, Chef der Duisburger Feuerwehr, stellte fest, dass ihm der schlechte Zustand dieser wichtigen Verkehrsachse im Bezirk Rheinhausen nicht bekannt sei. Hier fragt die SPD, warum dieses, so häufig in der BV behandelte Problem, nicht an die Feuerwehr weitergegeben wurde, so Manfred Krossa, SPD Fraktionsvorsitzender.
Bereits seit dem Herbst 2002 weist die „Brücke an der Cölve“ starke Schäden an der Tragkonstruktion auf. Seitdem wird das Bauwerk in der BV immer wieder thematisiert, um einen Brückenneubau zu erreichen. Auch die Bürgerinnen und Bürger hatten mitgeholfen, indem sie eine Unterschriftensammlung unterstützten, die dem damaligen Regierungspräsidenten Jürgen Büssow überreicht wurde. Die neue Brücke steht aber bis heute nicht!
Wenn die Gutachter im Frühjahr diesen Jahres feststellen, dass die Brücke nicht mehr befahrbar ist, muss ein alternativer Rettungsweg geplant sein. Während die Freiwillige Feuerwehr Rumeln-Kaldenhausen als Ersteinsatzkräfte Brände im Bereich Trompet und Rumeln-Kaldenhausen bekämpfen können, müssen die Rettungswagen, die von Trompet und Rumeln-Kaldenhausen zum Johanniter-Krankenhaus fahren, Umleitungen in Kauf nehmen.