von Brigitte Timmer, Pressesprecherin des SPD Ortsvereins Rumeln-Kaldenhausen (03.04.2012)
Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in der SPD Rumeln-Kaldenhausen hatte sich für ihr traditionelles Frauenfrühstück mit der turnusmäßigen Wahl ihrer Delegierten im Restaurant StellwerkHof getroffen. Gewählt wurden: Astrid Hanske, Ursula Michalke, Inge Mellenthin-Krossa, Waltraud Schrade und Irmgard Thießen.
Die Duisburger Bundestagsabgeordnete und Gesundheitsexpertin, MdB Bärbel Bas, referierte über den Entstehungsprozess der Gesetzgebung zu dem Thema: Die Präimplantationsdiagnostik (PID). Sie ließ die Frauen an ihren ganz persönlichen Beweggründen teilhaben. „Eine begrenzte Zulassung der PID führt den individuellen Freiheitsanspruch auf der einen Seite und den Schutz allgemeiner Rechtsgüter durch den Staat auf der anderen Seite am ehesten zu einem gerechten Ausgleich.“ So Bärbel Bas.
Die Bedenken der Frauen über eine mögliche Ausgrenzung von Behinderten, die Entstehung von Designerbabys und viele andere ethische Fragen konnte Bärbel Bas auch durch den Hinweis auf das notwendige Votum einer Ethikkommission ausräumen. Letztendlich stand für die Teilnehmerinnen der Schutz der betroffenen Frauen vor schweren seelischen Schäden im Vordergrund.
Die AsF-Beauftragte Inge Mellenthin-Krossa zog ein positives Resümee des Vormittags: „Es ist gut und wichtig, über solch grundlegende Dinge in Ruhe und ohne Vorbehalte diskutieren zu können. Wir werden dies auch in Zukunft tun.“
Bilder zum AsF-Frauenfrühstück mit Delegiertenwahl des SPD Ortsvereins Rumeln-Kaldenhausen
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