Nun steht es fest, REWE wird der neue Vollversorger in Rumeln-Kaldenhausen

von SPD Ratsherr Reiner Friedrich, Vorsitzender des SPD-Bezirksverbandes Rheinhausen (16.04.2014)
Wie die SPD vom Investor und auch schon aus der Presse erfahren hat, wird auf dem ehemaligen Hallenbadgelände jetzt ein REWE Supermarkt entstehen. Der Bauherr hat sich nun festgelegt und diesem Vollversorger den Zuschlag gegeben. Diese Entscheidung liegt ausschließlich in seiner Hand, weder Politik noch Verwaltung haben hier ein Mitspracherecht.
In vielen Gesprächen mit dem Investor hat die SPD aber angeregt, dass es auch bei der Verteilung der Vollversorger sinnvoll ist, keine Monopolstrukturen zu schaffen. Dass dieser Weg der richtige ist, kann am Beispiel REWE an der Moerser Straße in Asberg gezeigt werden. Der Vollversorger ist etabliert und bietet dem Mitbewerber Edeka Konkurrenz. Im konkreten Fall wird es sich die Firma Edeka überlegen, ob sie die beiden gut gehenden Filialen in Rumeln und Kaldenhausen schließen wird, wie es ursprünglich ihre Absicht war.

Somit wurde auch dem Ansinnen des Runden Tisches Rumeln-Kaldenhausen Rechnung getragen, dass in Rumeln-Kaldenhausen keine Monostruktur bei den Vollversorgern geschaffen wird.
Auch der in Rumeln vorhandene Mix bei den Discountern hat sich positiv ausgewirkt. Mit dem neuen Vollversorger ist Rumeln-Kaldenhausen bei der Lebensmittelversorgung gut aufgestellt, es sei denn, die Firma Edeka schließt örtliche Filialen, wie sie es an anderen Stellen bereits getan hat und schafft damit wieder neue Versorgungslücken.

Somit haben alle dazu beigetragen, eine gute Versorgung für die Bürgerinnen und Bürger in Rumeln-Kaldenhausen zu schaffen.