von SPD Ratsherr Reiner Friedrich, Vorsitzender des SPD-Bezirksverbandes Rheinhausen (23.04.2014)
Wie schmerzfrei ist die CDU eigentlich das sie so weit geht, sich selbst anzuklagen. Wer hat denn die Situation in dieser Form verursacht. Seit 2008 ist das Problem mit den EU-Zuwanderern in Duisburg bekannt, bis 2010 wurde, trotz mehrfacher Anmahnung in den Ratsausschüssen, vom damaligen OB Sauerland nichts unternommen. Erstmals wurde die Verwaltung im Jahre 2010, unter der Verantwortung des Dezernenten Jansen (CDU), gezwungen, ein Arbeitspapier mit Handlungsprämissen vorzulegen.
Bedingt durch die Haushaltssperre war nach Aussage der Verwaltung kein Geld da um die anstehenden Probleme zu lösen. Die Verwaltungsspitze unter dem Oberbürgermeister Sauerland (CDU) hat auch seinerzeit vergessen, sich um Fördermittel zu bemühen. Erst nach der Abwahl und den Wechsel zum SPD OB Sören Link wurde die Verwaltung der Stadt Duisburg erstmals aktiv. Selbst zu diesem Zeitpunkt war das Dezernat Rabe (CDU) schwer zu bewegen tätig zu werden.
Für die heutige CDU stellt dies alles kein Problem dar, sie kann es besser. Wie gut sie es kann, wollen wir, nachdem wir erfahren mussten, wie CDU Handeln aussieht, nicht noch einmal erleben.
Dem Bild auf dem CDU Wahlkampfplakat fehlt eigentlich noch ein Aufkleber, wie der, den die CDU seinerzeit am Friemersheimer Bahnhof mit folgender Aufschrift platziert hat:
EIN PROJEKT DER CDU.
Damit würde auch wieder der Untertitel stimmen, nämlich: Duisburg kann besser.
Damit kämen wir der Wahrheit und Wirklichkeit auch wesentlich näher.
Unabhängig von dem zuvor gesagten stellt sich unwillkürlich die Frage: „Warum macht die CDU so etwas“, nachdem alle froh waren, dass endlich Ruhe eingekehrt ist. Der heutige Sachstand ist mit Hilfe vieler Mitwirkenden geschaffen worden, die gute Lösungsansätze gefunden hatten, den Menschen zu helfen. Will die CDU etwa im rechten Lager Stimmen abschöpfen?