Von SPD Ratsfrau Elke Patz, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion (30.03.2020)
Wenig Verständnis hat Ratsfrau SPD-Elke Patz für die Äußerungen ihres Ratskollegen Klaus Mönnicks von der CDU zum Zustand des Geländes am Toeppersee. „Selbstverständlich muss die Sicherheit der Bürger gewährleistet sein. Wenn man Herrn Mönnicks hört, hat man den Eindruck, unser Naherholungsgebiet sei total abgewrackt. Man kann Dinge auch kaputt reden.“ Mönnicks sei genau wie sie Miglied des Rates. Ihre Vorstellung von sachlicher Politik sei, Missstände nicht öffentlich anzuprangern, sonders sie abzustellen.
„Als Ratsherr hat er die Möglichkeit, direkt mit der Verwaltung in Kontakt zu treten. Das heißt, die Verwaltung aufzufordern, tätig zu werden.“ Elke Patz weiter: „Die ansonsten angesprochenen Punkte sind längst in Arbeit. Die Kritik vollkommen unangebracht.“ Beispielhaft nennt sie dafür die Wegeverbindungen. Diese Arbeiten sind ausgeschrieben und in Teilen bereits begonnen.
Das Problem der Müllbehälter wurde bereits beim Thekengespräch mit OB Sören Link von einer Besucherin thematisiert. Daraufhin habe Ratsfrau Patz sich direkt an die Wirtschaftsbetriebe gewandt und von dort die Zusage erhalten, dass die Behälter nach und nach gegen Behälter anderer Bauart ausgetauscht werden. So soll zum Beispiel verhindert werden, dass Krähen den eingworfenen Müll herauspflücken und in der Umgebung verteilen.
Auch das Thema marode Sitzbänke sei bereits bei den Wirtschaftsbetrieben angekommen. Will heißen, diese werden kurzfristig erneuert.
Im Übrigen weist Patz darauf hin, dass auch der Bau der Bewegungsfläche für ältere Menschen am Standort Toeppersee bereits begonnen hat. Sie habe bisher bewusst auf die Veröffentlichung dieser Tatsache verzichtet, da es momentan andere Schwerpunkte im Leben der Bürger gibt. Sie würde sich aber freuen, wenn man sich nach Bewältigung der Corona-Krise dort gesund trifft und gemeinsam eine verspätete Einweihung feiert.