Nach Berichten in den Medien, soll sich die Fertigstellungen des neuen Kombi-Terminal und der Brücke im Bereich des Stellwerks im Gewerbepark Hohenbudberg verzögern. Da sich diese Meldungen konträr zum Informationsstand der Bezirksvertretung (BV) Rheinhausen standen, sollte durch eine Anfrage der SPD Fraktion der Planungsstand durch die Verwaltung dargestellt werden. Derzeit gibt es keine Zeitverzögerungen, weder beim Gesamtkonzept, noch bei der Wiederherstellung der Brücke am Stellwerk, so Manfred Krossa, SPD Fraktionsvorsitzender der BV Rheinhausen.
Diese Kernaussage der Verwaltung, ist besonders für die Anwohner der Eisenbahnsiedlung wie auch für die Gewerbetreibenden in Hohenbudberg sehr wichtig. Die Ertüchtigungen der südlichen Brückenzufahrt konnte bereits begonnen werden, da dieser Bereich nicht an das Bebauungsplan-Verfahren gebunden ist. Auch die Änderung des Brückenaufbaus, von einer Stahl- in eine Stahlbetonkonstruktion wird den Zeitplan nicht durcheinanderbringen. Hier hat der Preis entschieden, denn bei vergleichbaren Belastungs- und Standzeiten ist die Betonbrücke günstiger zu bauen. Der Zeitplan sieht eine Fertigstellung für April 2013 vor. Damit ist zu erwarten, dass die Belastung der Eisenbahnsiedlung minimiert wird, denn der an das Kombi-Terminal gebundene LKW Verkehr wird den kurzen Weg über die neue Brücke zur L473neu wählen.
Die von vielen Fußgängern und Radfahrern benutzte Wegeverbindung vom Kruppsee zum Stellwerk ist zurzeit, bedingt durch die Bauarbeiten, nicht mehr nutzbar. Dieser wichtige Weg wird nach Fertigstellung des Brückenbauwerks durch eine Verschwenkung um 15 Meter wiederhergestellt, die Wegeverbindung bleibt damit vollständig erhalten.
Auch bei der Fertigstellung des Gesamtprojektes wird es keine Verzögerungen geben, so duisport, denn der Entwurf des Planfeststellungsverfahrens liegt bereits vor. Die Erfüllung der Auflagen und Nebenbestimmungen sind der Genehmigungsbehörde (Bezirksregierung) bereits schriftlich zugesichert.