Erfolg für Friemersheim, LKWs werden direkt zum Gewerbegebiet geleitet

von Manfred Krossa, SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen (22.07.2011)

In Duisburg-Rheinhausen sind bereits viele zukunftsfähige Arbeitsplätze in der Logistikbranche eingerichtet worden und einige neue werden zeitnah folgen. Was sich hier so positiv anhört, hat aber auch seine Schattenseite, denn Logistik ist in der Regel mit LKW Verkehr verbunden, welcher Lärm emittiert und zu einer enormen Belastung der Straßen führt.
Daher hat die örtliche Politik schon seit Jahren gefordert, die LKW Ströme zu lenken und geeignete Zuwege zu den Gewerbegebieten zu bauen. Durch die Fertigstellung der Südtangente (L473n) und der Osttangente sind bereits spürbare Erleichterungen eingetreten, doch die neuen Planungen, ein Kombiterminal im Gewerbegebiet Hohenbudberg zu bauen, hat eine Bürgerinitiative gegen den zu erwartenden LKW Lärm ins Leben gerufen.
Mit dem Entschluss eine neue Brücke am Stellwerk zu bauen hat der Investor Logport den richtigen Weg beschritten, denn dadurch wird es möglich, außerhalb der Bebauung einen direkten Anschluss an die L473n zu gewährleisten. Ein Gewinn für alle Friemersheimer Bürger.

Wir danken Logport für diese weise Entscheidung, denn so wird es möglich, Arbeit und ruhige Wohnquartiere zu vereinen.
Schützenhilfe hat es aber auch aus dem Verkehrsministerium NRW gegeben, denn durch den parlamentarischen Staatssekretär Horst Becker wurde ein Modellversuch initiiert, die LKW Ströme durch Hinweisschilder zu lenken, die bereits an den Autobahnen angebracht werden.
Da bereits die Süd- und Osttangente den Herstellern für Navigationssoftware übermittelt wurden, kann in Verbindung mit dem neuen Modellversuch der LKW Verkehr weitestgehend aus dem innerstädtischen Bereich herausgehalten werden.