von SPD Ratsherr Reiner Friedrich, Vorsitzender des SPD-Bezirksverbandes Rheinhausen (16.02.2014)
Zurzeit werden neue Gleisanlagen im Bereich des Duisburg Rheinhauser Bahnhofs gebaut, die sich bis ins Gewerbegebiet Hohenbudberg erstrecken. Zwar werden die Schienen auf ehemalige Bahntrassen verlegt, aber aus unserer Sicht handelt sich um Neuanlagen und daher müssen die vom Gesetzgeber festgelegten Schallschutzmaßnahmen erfüllt werden, so der SPD Ratsherr Reiner Friedrich.
Wenn Wohnbereiche, wie die in Friemersheim so nah an den Bundesbahntrassen liegen, ist es bei Änderungen oder Neuverlegung von Gleisanlagen unumgänglich, diese auch mit Lärmschutzwänden zu versehen, erklärt Reiner Friedrich. Dann gegenüber den Anwohnern von zumutbaren Belastungen oder keinen Mehrbelastungen zu sprechen, ist nicht akzeptabel und wird von uns auch nicht hingenommen. Bereits jetzt, sind die Belastungen sehr hoch und an einigen Stellen nicht mehr unzumutbar, die Grenzwerte werden überschritten.
Die Möglichkeit bei bestehenden Bundesbahnstrecken Lärmschutz durchzusetzen ist begrenzt, aber für Neubaumaßnahmen fordert der Gesetzgeber ab Januar 2015, dass der Schallschutz mit der Genehmigung umzusetzen ist.
Für die SPD ist klar, dass eine Zustimmung zur Erweiterung der Gleisanlagen nur mit den entsprechenden Lärmschutzmaßnahmen möglich ist. Die Zustimmung wird von der örtlichen SPD nur dann gegeben, wenn gleichzeitig Lärmschutzmaßnahmen realisiert werden.