Mit einem Initiativantrag zum SPD Unterbezirksparteitag am 09. April beantragt der SPD Ortsverein Rumeln-Kaldenhausen, dass die Duisburger SPD alle umweltschädlichen Fracking-Verfahren zur Aufsuchung und Gewinnung von Erdgas und Erdöl ablehnt. Adressat des Antrags sind der SPD Landesvorstand, die SPD Landtragsfraktion, der SPD Bundesvorstand und die SPD Bundestagsfraktion.
Das Fracking-Verfahren wurde entwickelt, um Erdgas und Erdöl, welches sich in undurchlässigen Gesteinsschichten befindet, durch Aufbrechen der Strukturen förderbar zu machen. Die hierbei eingesetzten chemischen Substanzen stellen eine Bedrohung unseres Grundwassers und damit auch unseres Trinkwassers dar.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Gefahren, die von chemische Substanzen ausgehen, erst Jahre nach dem Einsatz erkannt wurden. Beim Fracking-Verfahren kommt hinzu, dass die eingesetzten chemischen Substanzen geheim gehalten werden.
Weiterhin muss bedacht werden, dass die durch sehr hohe Drücke und Wassermengen veränderten Erdformationen Auswirkungen an der Oberfläche haben können. Gerade in so dicht besiedelten Gebieten wie NRW, wären durch Erdverschiebungen und Mini-Erdbeben viele Menschen betroffen.