Im Mai diesen Jahres schlug die Verkehrsbehörde vor, das Parken auf dem Seitenstreifen des Borgschenwegs in Höhe des Vereinsheims der Brettsegler bis zum Ende des Parkstreifens für LKWs über 7,5 t zu sperren. Dieser, für den Bereich des Toeppersees gute Lösungsansatz, wurde mit dem Hinweis „kurzfristige Umsetzung “ einstimmig von der Bezirksvertretung Rheinhausen beschlossen. Sehr verwundert reagierten die Bezirksvertreter daher, als der Bezirksamtsleiter Reiner Sanner genau von der gleichen Verkehrsbehörde mitteilen musste, dass die Sperrung nicht möglich sei. Für die SPD Fraktion ist dieses Verhalten äußerst unprofessionell, vor allem finden wir es besonders ärgerlich, dass der für den Bezirk stark engagierte Bezirksamtsleiter diese Absage öffentlich machen musste, so der SPD Fraktionsvorsitzende Manfred Krossa.
Der Freizeit- und Erholungsbereich Toeppersee wird gerade in den Sommermonaten von vielen Menschen gern genutzt. Zudem ist das Toepperseegebiet auch überregional bekannt, so dass es ein erhöhtes Aufkommen an Kraftfahrzeugen gibt. Gerade der Borgschenweg wird hier als Parkraum genutzt. Durch die dort abgestellten LKWs oder allein stehenden Trailer sind diese Bereiche kaum noch nutzbar. Die Idee der Verkehrsbehörde die Sperrung für Kraftfahrzeuge über 7,5 t umzusetzen, wäre sehr positiv aufgenommen worden, zumal in unmittelbarer Nachbarschaft große Flächen für das Abstellen von LKWs vorhanden sind.
Die SPD hätte sich gewünscht, dass in der Fachbehörde das Für und Wider ordentlich abgewogen worden wäre. Erst wenn Klipp und Klar festgestanden hätte, dass eine Sperrung für LKWs möglich wäre, hätte dies zusammen mit der Politik beschlossen werden können.