Mittel zur Pflege des Ortsbildes für den Bahnhof Rheinhausen
von Gerti Asch, Bezirksvertreterin und Pressesprecherin SPD Ortsverein Friemersheim (06.09.2013)
Die neue barrierefreie Zugangsrampe zum Bahnhof Rheinhausen-Friemersheim steht kurz vor der Eröffnung, aber den Reisenden und Fahrgästen zeigt sich weiterhin ein beschmierter und oft verunreinigter Zugang, wenn er den Fußgängertunnel zu den Bahnanlagen benutzt. Obwohl der Fußgängertunnel erst 2007 fertiggestellt wurde, macht er einen deutlich älteren Eindruck, welcher durch die Betonoptik verstärkt wird.
Bei einem Ortstermin mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD) haben sich Ratsherr Rainer Schütten und die Bezirksvertreter Gerti Asch und Hans-Jörg Klein über die Schlussarbeiten zur Rampe informiert. Durch die neue Rampe, die überdachten Radständer an der Krupp- und Beringstraße, sowie den Behindertenparkplätzen wird sich einiges verbessern.
Leider ist zu befürchten,das Schmierfinken auch die neuen Wände wieder verunstalten werden. Daher möchte die SPD Friemersheim die tristen grauen Wände lieber mit professioneller Graffiti-Kunst verschönern. Nach dem Ehrenkodex der Sprayer werden die Werke anderer nicht übersprüht, so dass keine Kosten für die regelmäßige Reinigung von Schmierereien zu erwarten sind, wie es der Musikpavillon im Rheinhauser Stadtpark zeigt.
Deshalb möchte die SPD einen Teil der Mittel zur Pflege des Ortsbildes für die professionelle Verschönerung der Tunnelwände mit Rheinhauser Motiven verwenden. Damit schon eine möglichst große Fläche verschönert werden kann, wären noch Sponsoren gefragt, die auch für die geplanten Motive spenden können.
Zur Sicherheit der Bürger hält die SPD Friemersheim es für nötig SOS -Notrufanlagen im Tunnel zu installieren. Diesen Vorschlag wird der SPD Ortsverein als Antrag für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Rheinhausen einbringen.