Nun übernimmt die CDU die Gestaltungsvorschläge für die Kaiserstraße aus dem SPD-Wahlkampfkonzept

von SPD Ratsherr Reiner Friedrich, Vorsitzender des SPD-Bezirksverbandes Rheinhausen (05.11.2012)

Vor drei Jahren wurde die SPD im Kommunalwahlkampf noch von der CDU beschimpft, weil die Attraktivierung der Kaiserstraße gefordert wurde. Die vorgestellten Ideen beinhalteten auch die Bildung eines Platzes vor der ehemaligen Geestschule, auf dem dann auch die Möglichkeit bestünde, den Wochenmarkt abzuhalten.
Durch die Aktionen und die Arbeit des Bündnissen für Friemersheim wurden diese Ansätze aufgenommen, weiter konkretisiert und positiv weiterentwickelt. Nun liegen weitere Nutzungsvarianten auf den Tisch. Schön ist, dass die CDU jetzt, nach drei Jahren, das Entwicklungspotential erkennt und öffentlich macht, dass auch sie am gleichen Strang zieht. Nur muss die CDU begreifen, dass es sich nicht um ihr alleiniges Gedankengut handelt. Zwischenzeitlich sind die Planungen nicht mehr Gedankengut einer Partei, sondern sind Ergebnis einer Bewegung der Bürger, in dem wir als SPD nur mitarbeiten und versuchen, bei der Umsetzung soweit wie möglich auch Hilfestellung zu leisten.

Für diese Umsetzung bedarf es auch keiner neuen Anträge mehr, denn die erforderlichen Anträge zur Umgestaltung der Kaiserstraße wurden bereits in der letzten Legislaturperiode gestellt, nur unter OB Sauerland nicht weiter verfolgt.

Mit dem neuen Planungsdezernenten Carsten Tum wurden diese Planungsansätze bereits sehr früh besprochen und er hat die Zusage gegeben, dass die Verwaltung im nächsten Jahr intensiv an diesen Plänen weiterarbeitet, damit eine kurzfristige Realisierung möglich wird.

Der Arbeitsauftrag ist bereits vergeben, wacht die CDU zu spät auf?