Von Marcus Mellenthin, SPD Fraktionsvorsitzender Bezirksvertretung Duisburg-Rheinhausen (26.11.2019)
Zu wenige Slots sind das Problem
Als SPD Ratsherr Manfred Krossa als Vertreter der Stadt Duisburg in der Verbandsversammlung des VRR im Oktober 2019 erfuhr, dass die usprünglichen Pläne, den zukünftig eingeführten RE 44 in Rumeln und Trompet halten zu lassen, geändert wurden, formierte sich schnell Widerstand. So erstellte ein Rumelner Bürger auf Open Petition eine Petition, mit der Unterschriften für das Anliegen, den Halt des RE 44 in Rumeln und Trompet zu er-möglichen, gesammelt werden.Der seinerzeit von Ratsherr Manfred Krossa unverzüglich eingelegte Widerspruch mündet nun in einen Antrag, den die SPD zusammen mit ihren Kooperationspartnern im Bezirk, den Grünen/Linke und BL auf der Sitzung der Bezirksvertretung am 5. Dezember stellt.
Hier wird der Rat der Stadt Duisburg aufgefordert, sich pro Halt in Rumeln und Trompet auszusprechen. Zusammen mit dem Bundesverkehrsministerium und dem VRR sollen Lösungen erarbeitet werden, die zu einer Realisierung des Wunsches führen. Mittlerweile hat sich durch entsprechende politische Ursachensuche herausgestellt, dass für die Strecke Rheinhausen – Duisburg zu wenig Slots (Zeitfenster) zur Ankunftszeit in Rheinhausen mit vorherigem Halt in Trompet und Rumeln vorhanden sind. Mit der heutigen Zugsteuerung sei eine weitere Verdichtung auch nicht möglich. Diese Missstände ließen sich durch eine entsprechende Modernisierung der Zugsicherung auf aktuellen Standard in digitaler Form beseitigen. Insofern soll das Bundesverkehrsministerium aufgefordert werden, diesen Netzengpass vorrangig zu beseitigen.