Rheinradweg soll vor Ort attraktiver werden

SPD Bezirksverband Duisburg-Rheinhausen (10.01.2020)
Von der Quelle bis zur Mündung:
Von der Rheinquelle im Schweizer Kanton Graubünden bis zum Rheindelta in Rotterdam, wo der Rhein in die Nordsee mündet, führt der rund 1.500 Kilometer lange RheinradwegEuroVelo15“, der sich durch den fortschreitenden Ausbau immer größerer Beliebtheit erfreut und durch vier Länder führt.
Startet man an der Quelle, geht es zunächst zum Bodensee und am Rheinfall entlang nach Basel. Von dort durch das Elsass und die Weinbauregion nach Karlsruhe. Von Karlsruhe vorbei an Weinbergen nach Bingen. Von Bingen am Romantischen Rhein entlang nach Köln. Bevor es dann weiter Richtung Nordsee geht, führt der Rheinradweg auch durch Duisburg-Rheinhausen.
Doch hier erfahren die landschaftsverwöhnten Radler eine Auszeit. Denn ab dem Örtchen Bliersheim ändert sich die Linienführung vom Rhein weg und führt durch das Logportgelände und dann über Friedrich-Alfred-Straße, Atroperstraße, Ursulastraße und Hochfelder Straße wieder Richtung Rhein. Das wird dem NamenRheinradweg“ und der schönen Rheinaue im Bezirk Rheinhausen nicht gerecht, finden die Fraktionen der SPD, Grüne/Linke und BL und beauftragen die Verwaltung den Radweg entsprechend auszubauen, dass er auch von Bliersheim aus durch das reizvolle Naturschutzgebiet Rheinaue führt. Hierzu müsste im Bereich des ehemaligen Krupphafens eine für Radfahrer geeignete Querung gebaut werden.
Bei dieser Gelegenheit wird in einem weiteren Antrag noch konkret auf mangelhafte oder fehlende Beschilderung des Rheinradweges hingewiesen und Ausbesserung beantragt.
Marcus Mellenthin, Vorsitzender der SPD Bezirksfraktion:“ Es ist für die touristische Attraktivität von Duisburg und insbesondere Rheinhausens sicherlich nicht förderlich, wenn der Rheinradweg gerade hier vom Rhein weg führt, obwohl es möglich wäre, die Radtouristen durch das reizvolle Naturschutzgebiet Rheinaue zu leiten.“