Von wegen Sommerloch…! Am Samstag, den 04.08.2012, schwangen sich Mitglieder des SPD Bezirksverbands Rheinhausen auf die Räder, um zu einer Informationstour zu starten. Los ging’s vom Rathaus Rheinhausen am Körnerplatz über die Rheinhauser Eisenbahnbrücke. Wer hätte gedacht, dass die Konzession vom 29.7.1871 zum Bau der ersten Brücke, von der nur noch die Brückenköpfe erhalten sind, Auflagen enthielt wie den Bau von Minenkammern in allen Brückenpfeilern oder den Bau von Verteidigungstürmen (Tambour-Anlagen) auf beiden Brückentürmen? Gott sei Dank sind die Zeiten friedlicher geworden!
Wir nutzten den Fußweg auf der rheinabwärts gerichteten Seite der heutigen Brücke, die am 1.10.1949 in Betrieb ging. Ziel unserer Tour war nämlich der „Ziegenpeter“ im Rheinpark auf der Hochfelder Seite. Ein freundlicher Mitarbeiter erklärte uns die Philosophie des Hauses: „Miteinander mehr erreichen – das ist der Leitsatz der Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung gGmbH“. Besonderer Wert wird auf ökologische Nachhaltigkeit gelegt: Es werden nur frisch zubereitete Speisen aus der Region angeboten, die ausgesprochen schmackhaft sind, wie wir uns überzeugen konnten. Außerdem genossen wir den herrlichen Panoramablick auf den Rhein und die Strand- und Urlausatmosphäre der im Mai 2011 eröffneten Gastronomie.
Bevor es wieder auf den Heimweg ging, machte uns Hans-Jörg Klein, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, noch auf ein ungewöhnliches Kunstprojekt vom Sommer 2009 aufmerksam. Mit der Aktion „Graffiti als Graffiti-Schutz“ sollten wilde Sprayaktionen verhindert werden und so erhielten insgesamt 9 Wandflächen von 4 Erzbunkerwänden, die in die neue Freizeitanlage eingebunden sind, nicht nur von lokalen Akteuren, sondern auch von namhaften internationalen Graffitikünstlern ein neues Outfit.
„Wer heute nicht dabei war, hat wirklich was verpasst!“ resümierte Hans Medewitz, stellvertretender Vorsitzender des Bezirksverbandes.
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