Von SPD Ratsherr Reiner Friedrich, Vorsitzender des SPD-Bezirksverbandes Rheinhausen (21.03.2018)
Bei Baustellen im Straßenbereich, aber vor allem bei Vollsperrungen, sollte die Zeit der Einschränkungen so kurz wie möglich gehalten werden. Dieses Verhalten kann man bei der Vollsperrung im Oberfeld zur Zeit nicht sagen. Diese Straße, die eigentlich nur eine Wohnstraße/Anliegerstraße ist, wird aber seit Sperrung der Brücke an der Coelve schon fast zur Hauptverkehrsstraße. Auch die umliegenden Straßen sind jetzt bereits in Spitzenzeiten überlastet. DU-Netze wurde gebeten den Termin für die Baumaßnahme zu verschieben, nach deren Aussagen ging das aber nicht.
Also hat man zähneknirschend die Sperrung hingenommen, weil es die Zusage gab, die Zeit der Sperrung so kurz wie möglich zu halten. Seit dem 6. März ist die Straße am Oberfeld nun gesperrt. An der Baustelle wurde nur an drei Tagen gearbeitet, Sperrung und Aushub am 6. März, Rohrumschluss am 9. März und am 12. März wurde die Baugrube verfüllt, der Straßenbelag aber nicht eingebaut. Die Baustelle besteht also weiter und damit die Sperrung der Straße. Es handelt sich um ein Kopfloch von ca. 3×3 m im Einmündungsbereich zur Lohstraße. Die Verkehrsteilnehmer müssen weiterhin erhebliche Umwege fahren. Diese hätten durch ordnungsgemäße Arbeiten verhindert werden können. Die Sperrung der Straße hätte spätestens seit dem 13. März wieder aufgehoben sein können. Jetzt, am 20. März existiert sie immer noch und der Straßenbelag ist immer noch nicht eingebaut. Die Straßendecke hätte doch gleich bei der Verfüllung, spätestens am 13. März aufgebaut werden können.
Die Kopflöcher an der Straße „Auf der Heide“ und Horststraße sollten nachrangig behandelt werden, diese sind aber schon verfüllt und mit Straßenbelag versehen. Dies ist nicht zu verstehen! Aber vielleicht wird die Vollsperrung ja in dieser Woche noch aufgehoben. Es scheint ja schon fast so, als wenn der, der sich beschwert hat, länger warten muss.