Wie kommt der ÖPNV aus der Coronavirus Zeit?

Von Manfred Krossa, SPD Ratsherr (15.08.2020)
Nach dem ersten Auftreten des Covid 19 Erregers sind die Fahrgastzahlen beim ÖPNV dramatisch eingebrochen. Zwar gibt es wieder mehr Nutzer, aber die Verluste durch den geringeren Fahrkartenverkauf stellen die Verkehrsbetriebe vor große Probleme. Ohne einen finanziellen Ausgleich kann das dazu führen, dass das Angebot eingeschränkt werden muss!
Ein Szenario, was sich niemand vorstellen mag. Bisher gibt es keinen Hinweis darauf, dass Busse und Bahnen Hot-Spots von Infektionsübertragungen sein könnten. Diese Beobachtung wird noch verstärkt, wenn sich alle Fahrgäste an die vorgegebenen Schutzmaßnahmen halten, so Manfred Krossa, umweltpolitischer Sprecher der SPD Ratsfraktion Duisburg.
Zu Jahresbeginn konnte noch von steigenden Fahrgastzahlen berichtet werden, genau der Trend, den sich Umweltpolitiker wünschen, erläutert Krossa. Ist doch der ÖPNV eine der wichtigsten Säulen zur Bekämpfung des Klimawandels. Geplant war, dass die durch die steigenden Nutzerzahlen gewonnenen Mehreinnahmen zur Verbesserung des Angebots eingesetzt werden sollten. Hierzu zählten auch der Ausbau der digitalen Infrastruktur und das Angebot von Minibussen auf Anfrage (MyBus). Krossa: „Soll dies alles auf der Strecke bleiben?“ Er bittet darum, das Angebot des ÖPNVs wieder stärker zu nutzen, damit das Klima geschützt und das Angebot ausgebaut werden kann. Manfred Krossa: “ Ohne einen tragfähigen, modernen ÖPNV kann der Umwelt- und Klimaschutz nicht gelingen.“