Zentrale Veranstaltung der Bezirksvertretung Duisburg-Rheinhausen zum Volkstrauertag 2011 auf dem Friedhof Rumeln-Kaldenhausen

von Manfred Krossa, SPD Fraktionsvorsitzender Rheinhausen (16.11.2011)

Der Volkstrauertag stellt für uns eine Mahnung gegen jeden Krieg, gegen Fremdenhass, Verfolgung, Verschleppung und Missachtung der Menschenrechte dar. Da das Haushaltssicherungskonzept der Stadt Duisburg die Ausgaben für den Volkstrauertag verbietet, haben die Vertreter der Bezirksvertretung Duisburg-Rheinhausen Geld gesammelt, um die diesjährige zentrale Veranstaltung durchführen zu können.
Auf Einladung des SPD Bezirksbürgermeisters Winfried Boeckhorst kamen die Freiwillige Feuerwehr, eine Abordnung der Schützenvereine, der Sozialverband VdK, ein Männergesangsverein und der Rumelner Posaunenchor. Der Rumeln-Kaldenhausener Pfarrer Stötzel hielt die Trauerandacht und der Bezirksbürgermeister Boeckhorst die Tauerrede. Nach dem feierlichen Akt wurden vom SPD Bezirksbürgermeister Boeckhorst und dem CDU Bezirksvertreter Linn der Kranz des Bezirks und vom VdK der des Sozialverbands niedergelegt.

„Nie wieder Krieg“, dieser Wunsch scheint durch die aktuellen Ereignisse in weite Ferne verdrängt zu werden. Deutsche Soldaten setzen ihr Leben ein, um für soziale und demokratische Lebensbedingungen zu kämpfen. Durch diese Einsätze bedingt, muss Deutschland auch heute wieder Gefallener gedenken, die ihr Leben fern der Heimat lassen mussten..
Mit dem Volkstrauertag drücken wir unsere Ehrung für die gefallenen Soldaten aus und halten das Gedenken an Widerstandskämpfer, Verfolgte und Vertriebene wach. Dieser Tag sollte nicht nur der Erinnerung dienen, er soll auch aufrütteln und die Menschen sensibilisieren, denn nach wie vor leiden und sterben Menschen auf der ganzen Welt.

Der Volkstrauertag ist kein vergessener Feiertag!

Nach der gemeinsamen zentralen Feier zum Volkstrauertag gingen Mitglieder des SPD Ortsvereins Rumeln-Kaldenhausen zur Gedenkstätte für die Zwangsarbeiter des letzten Weltkriegs. Mit einem Grabgesteck wurde der Menschen gedacht, die, bedingt durch den Nazi-Terror, aus ihrer Heimat verschleppt wurden und in unserem Ortsteil unter menschenunwürdigen Bedingungen ihr Leben lassen mussten.

Bilder zum Volkstrauertag 2011 auf dem Friedhof Rumeln-Kaldenhausen

 

Bezirksbürgermeister Winfried Boeckhorst

Der Posaunenchor

Die Freiwillige Feuerwehr

Besucher der Gedenkfeier

Denkmal mit niedergelegten Kränzen

Requiem zum Volkstrauertag

Ehrung der Zwangsarbeiter

Mahnmahl der Zwangsarbeiter